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FMEA als ergänzende Methode zur Steigerung der Kundenzufriedenheit
Mitte Juli 2015 trainierte Herr Manuel Santos im Auftrag der DGQ 13 Mitarbeiter der Firma ABB (Frankfurt) aus den Bereichen Produktionsplanung, Entwicklung und QM in der praktischen Umsetzung der System FMEA Produkt und Prozess.

ABB war sich bereits im Vorfeld über den Nutzen der FMEA bewusst und wollte diese Methode daher tiefer im Unternehmen verankern. Ziel ist es, mögliche Fehler bereits in der Entwicklungsphase aufzudecken, abzustellen und somit langfristig die Kundenzufriedenheit weiter zu erhöhen. Dies konnte den Teilnehmern anhand von unternehmensspezifischen Praxisübungen und Beispielen erfolgreich vermittelt werden.

„Der Schutz des Kunden vor Produktproblemen ist eine wichtige Aufgabe unseres Handelns. Fehler sollen nicht erst bei Release entdeckt werden, ebenso wenig erst bei Produktionsstart. Um dies zu gewährleisten, sollen mit der FMEA in der Entwicklungsphase möglichst frühzeitig mögliche Fehler erkannt und vermieden werden.“
Entwicklungsleiter

Das positive Feedback der Teilnehmer untermauert den Erfolg des Trainings. Nachfolgend einige Kommentare der Teilnehmer im Rahmen der Feedback-Runde:
Was war Ihre Erwartungshaltung an das Seminar und welche zusätzlichen Erkenntnisse konnten Sie ggf. gewinnen?

„Das Thema wurde im Rahmen der internen Auditoren-Ausbildung bereits behandelt, aber erst durch die praktisch orientierten Übungen habe ich das Potenzial erkannt und weiß nun, wie ich es vorteilhaft für mein Unternehmen nutzen kann.“
Produktionsplaner

„Die Struktur und der Aufbau unserer komplexen Produkte werden transparenter und können somit auch abteilungsübergreifend besser kommuniziert werden. Sie dient ebenfalls als gute Grundlage für den Aufbau einer Wissensdatenbank.“
Konstrukteur

„Ich erhoffte mir weitere Inputs für die Prozessoptimierung. Anhand der strukturierten Vorgehensweise der FMEA und des praxisnahen, auf uns zugeschnittenen Trainings ergaben sich weitere Ideen, um Prozesse zu verschlanken. Die Denkweise in Funktionen anstatt in Fehlern stellt für mich einen großen Gewinn dar.“
IMS Beauftragter

„Ich kannte die FMEA nur aus der Theorie und war überrascht, wie mächtig und nützlich diese Methode für uns sein kann. Besonders beim Blick auf die abteilungsübergreifende Kommunikation (Service, Lieferantenmanagement) und die höhere Absicherung bzgl. Produkthaftung sehe ich große Vorteile.“
Konstrukteur

Wie schätzen Sie den Aufwand im Vergleich zum Nutzen ein?

„Die FMEA war bisher eher Begleiterscheinung und kann jetzt als Fundament verankert werden. Der anfängliche Aufwand scheint zwar ziemlich groß, aber wenn man erstmal erkannt hat, welche Informationen aus der FMEA gewonnen werden, liegt der Gewinn auf der Hand.“
Produktionsplaner

„Aller Anfang ist schwer, aber mit steigender Erfahrung sinkt auch der Aufwand. Einerseits, weil man in der Vorgehensweise mehr Sicherheit hinzugewinnt, andererseits, weil Analysen funktionsgleicher Bauteile auf verschiedene Produkte adaptiert werden können.“
Konstruktion

„Man sollte betrachten, wie viel Aufwand bereits in Entwicklungsprojekte investiert wird. Je eher die FMEA zukünftig ansetzt, desto fehlerfreier und effizienter wird der Entwicklungsprozess sein. Wichtig dabei ist die feste Integration der FMEA in bestehende Prozessstrukturen, sodass sie einfach zum täglichen Ablauf dazugehört.“
IMS Beauftragter

Das Ingenieurbüro MCS und die DGQ bedanken sich bei ABB für die intensive Mitarbeit, die das Training zu einem Erfolg für das Unternehmen machen konnte.